Ausgabe Mai 2012

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde unseres Institutes,

in einer Zeit, die stark geprägt ist von ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, die sich aus politischen Entscheidungen wie z. B. der Energiewende und den sich daraus abzuleitenden Aufgabenstellungen ergeben, halten wir eine zeitnahe Kommunikation für notwendig.

Klima- und Ressourcenschutz sind, das zeigen übereinstimmend globale und nationale Energieszenarien, ohne eine deutlich forcierte Energieeffizienz-Politik und ohne erheblich wirksamere Energieeinsparungen nicht erreichbar.

 

Wir als ein seit mehr als 90 Jahren bestehendes Forschungsinstitut, das sich in seinem Gründungsauftrag zu Wärmeschutz, sprich Energieeffizienz und -produktivität, verpflichtete, nehmen die sich aus den selbstgesetzten ambitionierten Regierungszielen abzuleitenden Herausforderungen an, ebenso wie die parallel laufenden klimapolitischen Aufgaben.

Wir setzen in unseren Aktivitäten neben den marktwirtschaftlichen Notwendigkeiten als Wirkungsmechanismen bei dieser großen Innovationsaufgabe auf eine Verknüpfung von:

  • Förder- und Ordnungspolitik
  • Information und Fortbildung
  • Marktüberwachung und Prüfung
  • Forschung und wissenschaftlichem Austausch und Aufklärung

Ergänzt werden unsere Aktivitäten durch eine verstärkte Informationspolitik, die wir mit diesem Newsletter, den FIW news, beginnen. Sie findet ihre Fortsetzung im Wärmeschutztag am 15. Juni 2012. An diesem Tag erfolgt die feierliche Übergabe der Geschäftsführung von Herrn Dr. Gellert an Herrn Prof. Dr. Holm.

Beide Herren haben eine intensive Überleitungsphase gestaltet. Diese war nach der sehr erfolgreichen zwölfjährigen Tätigkeit von Herrn Dr. Gellert zwingend und hat den Grundstein dafür gelegt, dass Herr Prof. Dr. Holm sich künftigen Herausforderungen mit ganzer Kraft widmen kann.

Begleiten und unterstützen Sie Ihr Institut weiter, auf dem Weg sich einzubringen in diese Zukunftsaufgaben, die vom politischen Rahmengeber ordnungs- und förderpolitisch angestoßen, von der Wirtschaft gestaltet und der Wissenschaft vorgedacht und begleitet werden müssen.

Und nun interessante Lektüre bei der ersten Ausgabe der FIW news!

Ihr

Unterschrift Klaus-W. Körner

Klaus-W. Körner
Vorstandsvorsitzender des FIW

Klaus-W. Körner

Klaus-W. Körner
Vorstandsvorsitzender FIW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München
Lochhamer Schlag 4, 82166 Gräfelfing
Postfach 15025, 82157 Gräfelfing
Tel +49 89 85800-0
Fax: +49 89 85800-40
E-Mail: info@fiw-muenchen.de
V.i.S.d.P. Dr. Roland Gellert

 
 Interview
 

"Das FIW bringt sich bei der praktischen Umsetzung der Energieeffizienz innovativ ein"

Dr. Marcel Huber im Interview mit dem FIW

FIW news: Die Bayerische Staatsregierung hat 2011 das Energiekonzept „Energie innovativ“ beschlossen. Als sehr bedeutende Herausforderung wird darin die effiziente Verwendung von Wärme im Gebäudebereich identifiziert. Ziel ist u.a. die energetische Gebäudesanierungsquote in den nächsten Jahren zu verdoppeln. Mit welchen unterstützenden Maßnahmen will die Bayerische Staatsregierung dieses Ziel erreichen?

Staatsminister Dr. Huber: Die Bayerische Staatsregierung unternimmt viel zur erfolgreichen Umsetzung der Ziele des Energiekonzepts. Es gibt hervorragende Leitfäden und auch das Internetportal Energie-Atlas Bayern bietet kostenlos eine Fülle von Informationen zum Energieverbrauch. Mit dem Förderschwerpunkt CO2-Minderungsprogramm unterstützt das StMUG außerdem Kommunen und andere Körperschaften des öffentlichen Rechts (z. B. Kirchen) bei der Durchführung von Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Liegenschaften. Voraussetzung für einen Erfolg ist, dass wir alles tun, um Energie einzusparen. Nur so ist das Abschalten der CO2-freien Kernkraft mit unserem obersten Klimaziel, der Reduktion des CO2-Ausstoßes, in Einklang zu bringen. Nur mit konsequentem Energiesparen wird es möglich sein, die Klimaziele zu erreichen. Den CO2-Einspareffekt erreichen wir ganz wesentlich dadurch, dass wir die Energieerzeugung, vor allem im Wärmebereich reduzieren. Rund 40 % des Energieverbrauchs entfallen auf Raumheizung und Warmwasserbereitung. Hier liegt das größte Potenzial an Energieeinsparung insgesamt. Ziel Bayerns ist es, in den kommenden 10 Jahren den Wärmebedarf in öffentlichen, privaten und gewerblichen Gebäuden um 20 Prozent und den Prozesswärmeverbrauch produktivitätsbereinigt in Industrie und Gewerbe um 15 Prozent zu reduzieren.

FIW news: Die im letzten Jahr von der Bundesregierung beschlossene Energiewende fußt auf verschiedenen Säulen. Der Energieeffizienz wird in diesem Konzept eine große Bedeutung zugeschrieben. Dabei ist wiederum der Gebäudebereich herausragend. Die impulsgebenden Faktoren der steuerlichen Notwendigkeiten stehen allerdings derzeit in Frage. Welchen Einfluss nimmt die Bayerische Staatsregierung auf die Bemühungen im Vermittlungsausschuss, eine Einigung für die steuerliche Abschreibungsmöglichkeit zu finden?

Staatsminister Dr. Huber: Wir haben eine Art Hemmungssituation. In der Bevölkerung herrscht vielerorts Bereitschaft, selbst aktiv zu werden und Geld in die Hand zu nehmen. Aber viele sehen bei nur rein wirtschaftlicher Kalkulation einen Ertrag erst für die übernächste Generation. Die Bürger sagen, dass sie hier einen gewissen Anreiz brauchen – zu Recht. Diesen Anreiz müssen wir auf politischer Ebene schaffen. Ein erster Schritt ist hier das KfW-Gebäudesanierungsprogramm, das nach einer längeren Hängepartie jetzt realisiert ist. Ein zweiter muss die steuerliche Abschreibungsmöglichkeit sein, für die sich Bayern im Bundesrat einsetzt. Wir müssen aber noch stärker an die Lebensrealität der Menschen heranrücken. Ich halte es für sehr wichtig, dass auch Einzelmaßnahmen über das CO2-Gebäudesanierungsprogramm gefördert werden können und die Instrumente ergänzt werden um eine steuerliche Abschreibungsmöglichkeit, die dann auch eine energetische Vollsanierung im selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhaus ermöglicht. Ich hoffe, dass wir im Vermittlungsausschuss weiterkommen.

"Der Wärmeschutztag des FIW ist für mich eine sehr attraktive Veranstaltung, weil er eine Motivation darstellt, weiter an der Energiewende mitzuarbeiten."

FIW news: Der Freistaat Bayern ist bisher bei der Erforschung der Energieeffizienz Vorreiter in Deutschland. Viele grundlegende Erkenntnisse im Bereich der energetischen Gebäudesanierung stammen von bayerischen Forschungseinrichtungen wie dem FIW. Wo sehen Sie aus Sicht der Bayerischen Staatsregierung noch Forschungsbedarf? Stellt die Bayerische Staatsregierung dafür Forschungsmittel zur Verfügung?

Staatsminister Dr. Huber: Der Bayerischen Staatsregierung ist sehr daran gelegen, auch bei technischen Entwicklungen Spitzenreiter in Deutschland zu sein. Gerade wenn es um das Thema Altbausanierung geht, sind Innovationen gefragt. Denn die große Schwierigkeit liegt ja heute nicht darin, ein Gebäude mit einem hohen Dämmwert zu bauen. Größere Herausforderungen bereiten Altbauten. Hier sind regelmäßig viele Fragen, zum Beispiel des Denkmal- oder des Brandschutzes, zu beantworten. Alle diese Dinge gehören beforscht und hier sind neben bewährten Systemen innovative Materialen ganz wichtig. Die Bayerische Staatsregierung stellt hierfür Forschungsgelder in großem Umfang bereit, wie etwa 50 Millionen Euro für den Energie-Campus Nürnberg, der sich damit beschäftigt, wie der Bestand an Altbauten mit moderner Technologie energetisch modernisiert werden kann. Für die Bayerische Staatsregierung ist es von höchstem Interesse, diesen Bereich zu unterstützen und zu fördern. Auch wenn das FIW im Gegensatz zu Universitäten keine Fördermittel der Öffentlichen Hand erhält, halte ich ein solches Forschungsinstitut für sehr wichtig, weil es sich bei der praktischen Umsetzung der Energieeffizienz im Gebäudebereich und in der Industrie innovativ mit einbringt.

FIW news: Wie schauen die Prioritäten bei der Energiewende für den Bayerischen Umweltminister konkret aus?

Staatsminister Dr. Huber: Bei der Priorisierung der Maßnahmen für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende liegen die Effizienzsteigerung und die Energieeinsparung an erster Stelle. Die Gebäudedämmung steht dabei ganz weit vorne. Weitere vordringliche Maßnahmen lauten Netzausbau und -anpassung. Zu deren praktischen Erprobung fördert die Bayerische Staatsregierung mit 7 Millionen Euro das Projekt „Smart Grid City“ in Oberfranken. Dessen ganzheitliches Konzept umfasst alle relevanten Komponenten der Stromerzeugung, des -transports, der Energiespeicherung und des -verbrauchs, der dezentralen Einspeisung und der intelligenten Messtechnik. Die alles entscheidende Voraussetzung aber, dass wir mit den volatilen Energien überhaupt zurechtkommen, ist die Pufferung von deren Diskontinuität. Das bedeutet auch, einen vernünftigen Anreiz zu schaffen, um Kraftwerke vorzuhalten, die als Schattenkraftwerke bei Bedarf hochgefahren werden können. Aktuell ist es so, dass ein Gaskraftwerk nur rentabel läuft, wenn es Volllast fährt. Hier müssen Lösungen gefunden werden. Zusammengefasst lautet der Dreierschritt zum Erfolg: Erstens Energie sparen, zweitens Speichernetze schaffen und drittens regenerative Energien ausbauen.

FIW news: Sie werden dankenswerterweise den Wärmeschutztag 2012 des FIW eröffnen. Welche Erwartungen haben Sie an den Wärmeschutztag?

Staatsminister Dr. Huber: Der Wärmeschutztag des FIW ist für mich eine sehr attraktive Veranstaltung, weil er einerseits dazu dient, dass sich die Leute, die sich mit dem Thema Energieeinsparung beschäftigen, untereinander vernetzen, Neuigkeiten austauschen. Andererseits stellt er eine Motivation dar, weiter an diesem wichtigen Segment der Energiewende mitzuarbeiten. Nachdem ich im letzten Jahr bereits als Leiter der Staatskanzlei beim Wärmeschutztag gesprochen habe, freue ich mich, auch heuer dort, nun als Bayerischer Umweltminister, ein Impulsreferat halten zu können.

Dr. Marcel Huber

Dr. Marcel Huber, MdL
Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit
www.stmug.bayern.de
www.marcel-huber.de

 
 Vorschau
 

Wärmeschutztag 2012:

Bedeutung der Energieeffizienz im Rahmen der Energiewende. Konzepte! Umsetzung?

Haus der Bayerischen Wirtschaft, München

Freitag, 15. Juni 2012, 10.00 Uhr

Das Fundament für die Energiewende ist die Energieeffizienz. Doch welche Bedeutung hat die Energieeffizienz? Wie sieht es mit der Umsetzung der Konzepte aus? Der jährliche FIW Wärmeschutztag als wichtigstes Branchentreffen bietet die Gelegenheit, aktuelle Fragen der Energieeffizienz im Spannungsfeld zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der ganzen Bandbreite zu beantworten und sich über die effektivsten Instrumente und Lösungsansätze anhand von Vorträgen hochkarätiger Referenten zu informieren.

 

Wärmeschutztag 2012

 
 FIW-Studie
 Aktuelles
 

Energieeffizienzklassen für Dämmungen betriebstechnischer Anlagen

von Dr.-Ing. Martin Zeitler

Zeitler, Martin (2011): Energieeffizienzklassen für Dämmungen betriebstechnischer Anlagen. In: ISOLIERTECHNIK, Jg. 37, H. 4, S. 12 -17. 

Einleitung
Das Lenkungsgremium „Energieeffizienz betriebstechnischer Anlagen“ bekräftigt unter der Leitung von Klaus-W. Körner, Vorstandsvorsitzender des Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW München), seinen ursprünglichen Gründungszweck [1], der Dämmtechnik wieder den Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung zu verleihen, den sie aus den Gesichtspunkten der Energieeffizienz und dem daraus resultierenden Klimaschutzgedanken bisher immer schon verkörperte. Dämmen ist Energiesparen, dies ist sicherlich eine unumstrittene Tatsache. Vielen ist aber nicht bewusst, dass das Dämmen von Industrieanlagen und von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung auch eine höchst energieeffiziente Maßnahme darstellt. Die Effizienz liegt darin, dass der Energieaufwand zur Herstellung der Dämmung betriebstechnischer Anlagen (BTA) in den meisten Fällen bereits nach wenigen Tagen Betrieb wieder eingespart ist.  

Ausgangssituation
Da die Dämmung einer betriebstechnischen Anlage keine Ware ist, die fertig über den Baustoffhandel mit einem Qualitätssiegel bezogen werden kann - dies ist bekanntermaßen nur für die Dämmstoffe möglich - ist ihre Qualität und somit die Effizienz einer Dämmung in der Konstruktion und der Ausführungsart begründet. Dies ist eine Tatsache, die eine Bewertung nicht einfach macht, insbesondere, weil jede Anlage individuell gestaltet ist. Lediglich für die Heizungsanlagen sind Regeln für energiesparendes Dämmen in der EnEV [2] mit indirekten Kenngrößen für die Wärmestromdichte festgelegt.

Geschäftsführerwechsel

Zum 1. Juni 2012 findet im FIW München ein Geschäftsführerwechsel statt. 

Prof. HolmProf. Dr. Andreas Holm übernimmt die Geschäftsführung von Dr. Roland Gellert.

Andreas Holm studierte Physik an der Technischen Universität München sowie an den Universitäten in São Paulo und Porto. Er startete seine berufliche Laufbahn 1996 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Holzkirchen, wo er von 2001 bis 2004 Gruppenleiter in der Abteilung Hygrothermik war. Von 2004 bis 2011 war er Leiter der Abteilung Raumklima. In 2009 erhielt er den Ruf für die Professur Bauphysik und Energieeffizientes Bauen an der Hochschule München. Seit 2011 ist er bereits Leiter des Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München und ab Juni 2012 dessen Geschäftsführer.

Wechsel Obmannschaft
NA 005-56-60 AA „Wärmedämmstoffe“

Auf seiner Sitzung am 21. März 2012 im FIW München hat der DIN-Normenausschuss „Wärmedämmstoffe“ Prof. Dr. Andreas Holm zu seinem neuen Obmann gewählt. Er löst Dr. Roland Gellert ab. Die Ausschussmitglieder dankten Herrn Dr. Gellert für die langjährige Arbeit als Vorsitzender des Ausschusses. Der Ausschuss ist nationaler Spiegelausschuss zum entsprechenden europäischen Komitee CEN/TC 88 und zu einigen ISO/TC 163- Gremien, die international auf demselben Gebiet tätig sind.  

 
 EU-Richtlinien
 Rückblick
 

Von der Bauproduktenrichtlinie zur Bauproduktenverordnung

Seit dem Inkrafttreten der Bauproduktenrichtlinie vom 21.12.1988 hat das FIW München die (politisch gewollte) Schaffung eines europäischen Binnenmarktes in vielfältiger Weise begleitet: durch Mitarbeit in europäischen und nationalen Normenausschüssen zur Schaffung von CEN-Produkt- und Prüfnormen, normungsbegleitende Forschungsvorhaben und Information sowie Beratung der Kunden auf dem Weg zur CE-Kennzeichnung ihrer Produkte. Das FIW handelt dabei in der Funktion als europäisch notifizierte Stelle.

Dieser sich über mehr als zehn Jahre hinziehende „Europäisierungsprozess“ (2003 wurde das erste Paket von zehn harmonisierten EN-Dämmstoffproduktnormen national in Kraft gesetzt) ist noch lange nicht abgeschlossen. Am 4. April 2011 wurde die Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) – verabschiedet am 9. März 2011 – veröffentlicht. Sie wird ab 1. Juli 2013 die  Bauproduktenrichtlinie von 1988 ablösen und die CE-Kennzeichnung für Bauprodukte in allen EU-Ländern zur Pflicht machen. Neben der Stärkung des CE-Kennzeichens werden spezielle Produkt-  bzw. Bauwerksanforderungen neu definiert. Außerdem wird die Akkreditierung die Voraussetzung für die europäische Notifizierung. Das FIW München ist schon seit vielen Jahren gemäß DIN EN ISO 17025 für bestimmte Prüfleistungen akkreditiert.

Zur Zeit informieren das DIBt und die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) alle „Kandidaten“ über die zukünftigen Akkreditierungs- und Notifizierungsmodalitäten. Das FIW München wird sich auf jeden Fall als notifizierte Stelle nach EU-BauPVO auch in Zukunft anbieten.

An diesem Beispiel lässt sich der Weg des FIW München zu einem in Zukunft mehr und mehr europäisch aufgestellten Dienstleister für die Baubranche aufzeigen – ganz im Sinne der Erfüllung zukünftiger Kundenerwartungen.

Das FIW auf der Bautec

Flankierend zu den Europameisterschaften des Isoliernachwuchses präsentierte sich das FIW München als moderne Forschungseinrichtung und Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle von Dämmstoffen und Bauteilen mit einem Messestand auf der BAUTEC in Berlin vom 20. bis 25.02.2012.
Mit Themen zur Dämmtechnik an betriebstechnischen Anlagen sowie zur Bauphysik und Energieeinsparung bei Gebäuden informierte das FIW die sachkundigen Besucher der Messe.
Von Interesse war vor allem die Frage nach der Energieeinsparung durch Dämmen von betriebstechnischen Anlagen und der Möglichkeit, ihre Wirksamkeit unter Beweis zu stellen. Zu diesem Thema bietet das FIW neben einem Service für wärmeschutztechnische Berechnungen auch Abnahmemessungen an betriebstechnischen Anlagen nach der VDI Richtlinie 2055 an.
Bezüglich des Wärmeschutzes von Gebäuden fokussierte sich das Interesse der Messebesucher auf das Thema Altbausanierung und die damit verbundenen bauphysikalischen Fragen bei einer Innendämmung oder der Schimmelbildung in Wohnräumen, insbesondere nach der Sanierung von Fenstern und Außentüren.

FIW auf der Bautec

Das FIW war mit einem Stand auf der bautec, der internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik in Berlin im Februar, vertreten. Unter anderem begrüßte Christoph Sprengard, Wissenschaftler des FIW in der Abteilung Bauphysik und -teile, die zahlreichen Besucher am Stand und beantwortete deren Fragen.

 
 Termine
 
ISO 2012

Das FIW auf der ISO `12
Köln, 10. – 11. Mai 2012
Halle: 08.1, Stand: A-019

Energieeffizienz betriebstechnischer Anlagen

Alles zu diesem Thema präsentiert das FIW München auf der ISO `12: Die Ermittlung der Einsparpotenziale bei Wärme- und Kälteverlusten, effektive Dämmung, Schonung der fossilen Energieressourcen und Verminderung der CO2-Emissionen sind Themen, die in der neuen VDI 4610 Blatt 1 umgesetzt wurden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand! www.iso-messe.de

Dr. Martin Spitzner

FIW Referenten

2. und 3. Mai 2012: Dr.-Ing. Martin H. Spitzner (Foto) hält in Beilngries ein zweitägiges Seminar zum Thema Holzbau-Wärmebrückenberechnung mit THERM auf Einladung des FIW-Mitglieds Landesverband des Bayerischen Zimmererhandwerks.

11. Mai 2012: Im Rahmen der Veranstaltung „Gesund bauen, wohnen, arbeiten“, die unter der Schirmherrschaft des Umweltbundesamtes im Bauzentrum München stattfindet, hält Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm am 11.05.2012 einen Vortrag mit dem Titel "Baustoffe zum Energiesparen – gesund oder ungesund?".

FIW München

Tag der Offenen Tür im FIW

Am Samstag, den 16. Juni 2012 lädt das FIW München zu einem Tag der Offenen Tür nach Gräfelfing ein.
Ab 10.00 Uhr öffnet das FIW seine Pforten für alle Neugierigen. Die Besucher können dabei u.a. die Forschungseinrichtungen im FIW besichtigen und sich im Gespräch von Mitarbeitern erklären lassen, was das FIW genau macht. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.