Archiv aktueller Mitteilungen


NewsletterAktuell informiert! Bestellen Sie unseren Email-Newsletter. Wir informieren Sie über neue Studien, aktuelle Termine und wichtige Neuigkeiten zu den Themen Wärmeschutz und Dämmung.

PresseBitte beachten Sie auch unsere aktuellen Pressclippings. Hier lesen Sie die neuesten Veröffentlichungen.

Das FIW in der Presse.


Wärmedämmstoffe - KEYMARK Konferenz 2016

Einmal geprüft und zertifiziert - überall anerkannt!

Konferenz
18.10.2016 - 19.10.2016, Berlin

Dämmstoffe zur Dämmung von Gebäuden und betriebstechnischen Anlagen leisten heute einen bedeutenden Beitrag zur Einsparung von Energieressourcen. Bei der Auswahl eines Produktes steht bei Anbietern von Dämmungen und Unternehmen der Dämmtechnik neben der technischen Leistungsfähigkeit des Dämmstoffs auch deren Zuverlässigkeit im Vordergrund. Zertifikate und Zeichen einer unabhängigen Zertifizierungsstelle geben Hilfestellung bei der Kaufentscheidung und die gewünschte Sicherheit, ein Qualitätsprodukt erworben zu haben.

Auch in der Produktkennzeichnung wächst Europa zusammen. Die KEYMARK, das europäische Qualitätszeichen für Produkte und Dienstleistungen, ist heute für international agierende Unternehmen der Zugang zu den Märkten Europas.

Zielgruppe:
Hersteller, Importeure und Händler von Wärmedämmstoffen | Anwender und Isolierungsunternehmen | Zertifizierungsstellen | Prüflaboratorien | Behörden

Weitere Informationen und Link zur Anmeldung erhalten Sie unter www.dincertco.de

Das Programm mit weiterführenden Informationen erhalten Sie hier als PDF.


FIW Forschungstag 2016

22. Juni 2016 | 10:30 Uhr

im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5 | 80333 München

Weitere Informationen und sämtliche Vorträge als PDF erhalten Sie unter www.fiw-forschungstag.de


FIW Forschungsnachmittag 2015

20. Mai 2015 | 13:00 Uhr

im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Straße 5 | 80333 München

Hier können Sie die Vorträge als PDF herunterladen.



Aktuelle Stellungnahme des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW München)

26.11.2014

Seit einiger Zeit gibt es Kritik an der Dämmung und den dafür verwendeten Materialien. Diese Kritik kann durch bauphysikalische bzw. rechnerische Darstellungen widerlegt werden.

Durch die Medienberichterstattungen der letzten Tage haben die Anwürfe gegenüber der Industrie und den Prüfinstituten eine neue Qualität erreicht. Die Redaktion des WDR-Verbraucherformats „Könnes kämpft“, das am 17.11.2014 ausgestrahlt wurde, formulierte sehr weitgehende Vorwürfe gegenüber der Dämmstoffbranche und auch dem FIW München:

  • So wurde in dem Beitrag ein von Dritten gefälschter Stempel des FIW München präsentiert. Der Originalstempel wird im Rahmen der Kontrollen zur Kennzeichnung der bei Dämmstoffherstellern entnommenen Materialproben verwendet. Das FIW München sieht sich in diesem Vorfall als Geschädigter in einem Betrugsfall. Im Sinne seines Selbstverständnisses von Transparenz und Qualität wird das FIW München alles in seinen Möglichkeiten Stehende tun und zu einer lückenlosen Aufklärung beitragen. Daher hat das FIW München bereits umgehend rechtliche Schritte eingeleitet und wird die daraus folgenden Untersuchungen vollumfänglich unterstützen.

  • Zusätzlich wird das FIW München kurzfristig eine über die üblichen geforderten Standards hinausgehende verbesserte Versiegelungsmöglichkeit für die Kennzeichnung der bei Prüfungen entnommenen Materialproben einführen. Damit wird auch eine Austauschbarkeit der entnommenen Proben ausgeschlossen.

  • Zudem wird das FIW München in Zusammenarbeit mit anderen Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen an der Optimierung der bestehenden Qualitätsüberwachung arbeiten, um ein transparenteres und noch zuverlässigeres Qualitätssicherungssystem einzuführen und so die Sicherheit auf Seiten der Hausbesitzer und des Handwerks zu erhöhen.

Hintergrundinformation:

Wärmedämmstoffe werden seit jeher laufend kontrolliert.
Wärmedämmstoffe werden seit jeher regelmäßig – zusätzlich zur laufenden werkseigenen Produktionskontrolle – auch von externen bauaufsichtlich anerkannten und unabhängigen Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen hinsichtlich ihrer Qualität geprüft und bewertet.
Grundlage für die Fremdüberwachung sind in Deutschland sogenannte allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen, die das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin ausstellt. Das DIBt ist die deutsche Zulassungsstelle, führt aber selbst keine Prüfungen oder Fremdüberwachungen durch.
Das FIW München ist als Prüf-, Überwachung- und Zertifizierungsstelle für Wärmedämmstoffe vom DIBt nach den Landesbauordnungen anerkannt und führt diese Prüfungen und Fremdüberwachungen durch. Grundlage für die Anerkennung ist bis heute der Nachweis der hohen fachlichen Qualifikation, Neutralität sowie der Unabhängigkeit.

Die Aufgabe des FIW München bei der Fremdüberwachung
Im Rahmen der Fremdüberwachung kommt ein Überwacher des FIW München zweimal pro Jahr ins Werk, überprüft die werkseigene Produktionskontrolle und die Kennzeichnung, entnimmt selbstständig Stichproben aus der Produktion bzw. den Lagerorten und fertigt darüber ein Entnahmeprotokoll an.
Die Stichproben werden mit einem individuellen Stempel, der das eingetragene Zeichen des FIW München trägt, dem Entnahmedatum und dem Namenskürzel gekennzeichnet. Damit wird sichergestellt, dass diese nicht ausgetauscht werden und genau die entnommenen Stichproben im Prüfinstitut ankommen. Zur Kontrolle der im FIW München eingegangenen Stichproben werden die Stempel kontrolliert und Anzahl, Typen und Dicken mit dem Entnahmeprotokoll verglichen.
Die entnommenen Stichproben werden hinsichtlich der wesentlichen Dämmstoffeigenschaften im Prüfinstitut untersucht. Der Überwacher stellt über die Prüfergebnisse, die Überprüfung der werkseigenen Produktionskontrolle und die Kontrolle der Etiketten einen Fremdüberwachungsbericht aus und leitet diesen an die Zertifizierungsstelle weiter.
Das FIW führt diese Fremdüberwachung für eine Vielzahl von Dämmstoffen durch, für die mit den Herstellern oder Zulassungsinhabern Überwachungs- bzw. Zertifizierungsverträge abgeschlossen wurden. Das FIW arbeitet eng mit anderen Zertifizierungsstellen oder Überwachungsgemeinschaften zusammen.

Klare Konsequenzen für nicht bestandene Prüfungen
Sollten die Dämmstoffproben nicht den Anforderungen entsprechen, wird eine Wiederholungsentnahme und -prüfung zur Kontrollmessung durchgeführt. Wird die Wiederholungsprüfung bestanden, gilt die Gesamtprüfung als bestanden und der Hersteller darf weiter das Ü-Zeichen (Übereinstimmungszeichen) auf dem Etikett führen. Falls die wiederholte Prüfung nicht bestanden wird, kommt es zum Entzug des Übereinstimmungszertifikats.

Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW München)
Das Forschungsinstitut wurde am 1. Oktober 1918 von sieben Unternehmen der Isolierindustrie als „Forschungsheim für Wärmewirtschaft“ gegründet. Der damals festgelegte  Vereinszweck hat noch heute Bestand. Die Formulierung „Mitarbeit an der Verbesserung der Wärmewirtschaft in der Industrie durch Erforschung der Gesetze der Wärmeübertragung, insbesondere der wissenschaftlichen Grundlagen des Wärmeschutzes“ spricht für den Weitblick der Gründer ebenso wie für die Kontinuität des Instituts. Im Jahr 1961 erhielt das Institut die Zulassung mit der bauaufsichtlichen Anerkennung als Prüfstelle für die Güteüberwachung von Dämmstoffen vom Ländersachverständigenausschuss. Seit 1968 arbeitet das FIW München in Sachverständigenausschüssen des Instituts für Bautechnik (IfBt), Berlin, dem heutigen Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) mit.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet des Wärmeschutzes. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen des Wärme- und Kälteschutzes

  • wärmetechnische Prüfungen von Bau- und Wärmedammstoffen und damit hergestellter Konstruktionen (praktische Ausführungen)

  • Verbreitung dieser Erkenntnisse

  • die Zusammenarbeit mit wärmewirtschaftlichen Verbänden, technischen Vereinen und wissenschaftlichen Instituten

Kontakt:

Tobias Kurzmaier

Pressebeauftragter FIW München
E-Mail: dialog@fiw-news.de

 


Praxisseminar Wärme- und Kälteschutz:

Berechnungsgrundlagen - Auslegung von Dämmungen

am 13. und 14. Oktober 2015

Die Dämmung stellt eine wichtige Komponente einer betriebstechnischen Anlage dar. Sie beeinflusst den Wirkungsgrad, die Betriebssicherheit und hilft Energie zu sparen. Die Berechnungsgrundlagen dafür sind in der VDI 2055 Blatt 1 geregelt. Mit den physikalischen Grundgleichungen und vielen Sonderlösungen für bestimmte Systemkomponenten ist es ein wichtiges Regelwerk für den Wärme- und Kälteschutz von betriebstechnischen Anlagen in der Industrie und in der Technischen Gebäudeausrüstung. Durch die umfassende Beschreibung von Einflussgrößen und den zugrunde liegenden Algorithmen zur Berechnung ihrer Auswirkung ist sie ein unentbehrliches Regelwerk zur fachgerechten Auslegung von Dämmungen.

In diesem Seminar lernen Sie den Wärme- und Kälteschutz von betriebstechnischen Anlagen zu bewerten und fachlich zu begleiten. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten und Methoden zur Auslegung von erforderlichen Dämmschichtdicken nach verschiedenen Ausschreibungskriterien, wie z. B. Berührungsschutz, Verhinderung von Tauwasser oder die Begrenzung des Wärmestroms, aufgezeigt. Sie bekommen Anregungen, welche dämmtechnischen Details sich vorteilhaft für das Gewerk auswirken und werden auf die Folgen von dämmtechnischen "Todsünden" hingewiesen. Es wird dargelegt, wie sich die Eigenschaften der Dämmstoffe im Dämmsystem durch die Montage und/ oder die gewählte Ausführungsart verändern können. Eine Wärme- oder Kältedämmung sollte aber nicht nur nach betriebstechnischen Kriterien ausgelegt werden, sondern auch wirtschaftliche Gesichtspunkte und nachhaltige Energieeinsparmaßnahmen müssen heute im Fokus stehen. Sie lernen, wie die ureigenen Attribute einer Dämmung, nämlich die Wirtschaftlichkeit und die Möglichkeit, Energie einzusparen, wieder zu Hauptbedingungen einer Ausschreibung werden können, ohne die betriebstechnischen Belange zu vernachlässigen.

Sie werden nach der Veranstaltung in der Lage sein, den Wärme- und Kälteschutz von betriebstechnischen Anlagen effektiver, wirtschaftlicher und damit effizienter gestalten, auszuschreiben und ausführen zu können.

Seminar:



Praxisseminar Wärme- und Kälteschutz: Berechnungsgrundlagen - Auslegung von Dämmungen

Teilnehmerkreis:

 

Das Seminar wendet sich an Projektverantwortliche, Ingenieure und technische Mitarbeiter aus Unternehmen der Dämmtechnik, Planer von Dämmungen, Anlagenbauer und Dämmstoff- und Komponentenhersteller, die Dämmungen zum Wärme- und Kälteschutz bei betriebstechnischen Anlagen auslegen und ausführen. Ebenfalls angesprochen sind Betreiber, die die Dämmmaßnahmen beauftragen und koordinieren sowie Energieberater und Sachverständige.

Seminartermin:



München - 13. und 14. Oktober 2015
Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München, Lochhamer Schlag 4, 82166 Gräfelfing

Ansprechpartner:



Ines Börner
Tel. 030-212 86 287
Ines.boerner@bauindustrie.de

Kooperation:



Das Praxisseminar wird in Kooperation mit der Bundesfachabteilung Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz  im Hauptverband der deutschen Bauindustrie durchgeführt.