Rückblick
 

FIW Thementag

FIW Thementag

 

Ein neues Format wählte das FIW für seinen erstmals durchgeführten Thementag. Auf eine Fragestellung konzentriert standen am 21.5.2018 in den Räumen des FIW München die verschiedenen nationalen und europäischen Regelungen für Wärmedämm-Verbundsysteme speziell aus Sicht des Wärmedämmstoffes im Fokus.

55 Teilnehmende – Hersteller von Wärmedämmstoffen für das WDVS, nicht-produzierende WDV-Systemhalter sowie Stellen, die Zertifizierungen oder Überwachungen von WDVS und Dämmstoffen durchführen – diskutierten gemeinsam mit FIW-Experten und den externen Referenten Ralf Pasker, Geschäftsführer des VDPM und Dr. Thomas Lohmann, F&E-Leiter im Competence Center Fassadendämmtechnik der DAW, die anstehenden Aufgaben auf Basis der (zukünftigen) europäischen Regelungen und zukünftigen Norm für WDV-Systeme. In den Pausen angebotene Führungen wurden von sehr vielen Teilnehmenden für den direkten Erfahrungsaustausch mit den FIW Experten genutzt. Auch von der Möglichkeit zum Gedankenaustausch in Kleingruppen vor und nach den Vorträgen wurde rege Gebrauch gemacht.

Insgesamt weniger offizielle Regelungsgrundlagen – derzeit ohne abschließenden Stand und abschließende Aussagen – zwingen die Beteiligten bei gleichbleibenden unterschiedlichen bauaufsichtlichen Anforderungen, selbst aktiv zu werden, um beispielsweise die Schnittstellen zwischen den Komponenten zu definieren und die Qualität sicherzustellen.

Diesen Gestaltungsauftrag unterstützt das FIW aktiv und positioniert sich als kompetenter Knowhow-Träger an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis: Als Mitgestalter von Normen und Regelungen auf nationaler und europäischer Ebene, als Berater von (Komponenten-)Herstellern und Vertriebsorganisationen, als Prüfungsinstanz sowie als Aussteller von Qualitätszertifikaten im Rahmen von freiwilligen Zertifizierungsprogrammen.

Gerade die Erarbeitung eines unabhängigen Zertifizierungsprogramms ist geeignet, verschiedene europäische und bauaufsichtliche Anforderungen zusammenzuführen sowie die unterschiedlichen Nachweisverfahren auf einem Niveau zu bündeln und damit zu vereinfachen. Darüber hinaus kann mit solch einem Zertifikat die Einhaltung von individuellen Anforderungen, beispielsweise des WDV-Systemhalters, nachgewiesen werden. Schlussendlich bietet ein Gütesiegel die Garantie für bestimmte Qualitätsvereinbarungen, z.B. zwischen WDV-Systemhalter und Dämmstoffhersteller, vermeidet u.U. Kritik und kostspielige Rückrufaktionen und schafft Vertrauen der am Markt Beteiligten.

 

Impressum:

Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München
Lochhamer Schlag 4, 82166 Gräfelfing
Postfach 15 25, 82157 Gräfelfing
Tel +49 89 85800-0
Fax: +49 89 85800-40
E-Mail: info@fiw-muenchen.de
V.i.S.d.P. Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm

 
 Neu
 

Akkreditierung zur Prüfung des Brandverhaltens von Bauprodukten

FIW Akkreditierung

 

Die Europäische Kommission hat gemeinsam mit Deutschland Einigkeit darüber erzielt, dass der Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Hinblick auf Bauwerkssicherheit, Gesundheit und Umwelt oberste Priorität genießt. Deshalb wird es auch künftig in Deutschland eine Regelung geben, nach der das bisherige Brandschutzniveau erhalten werden kann und die Gefahren durch Glimmen oder Schwelen von Bauwerksteilen auch für harmonisierte Bauprodukte berücksichtigt werden.

Dieser Nachweis konnte in der Vergangenheit nur über den Brandschacht nach DIN 4102 geführt werden. Mit der Veröffentlichung der EN 16733 und der Akzeptanz durch die deutsche Bauaufsicht ist nun auch eine Nachweisführung nach dem europäischen Prüfverfahren mit einem definierten Prüfumfang möglich.

Das FIW München hat sich bereits frühzeitig um die Akkreditierung bemüht und die Akkreditierungsurkunde von der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) erhalten. Ab sofort steht das Prüfgerät für die Bestimmung der Neigung eines Bauprodukts zum kontinuierlichen Schwelen nach DIN EN 16733:2016-07 für unsere Mitglieder und Kunden zur Verfügung.


 
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